KlangBilder

Das SBO des Musikzugs Ennest lädt zu einem Spaziergang zwischen verschiedenen musikalischen Bildern, Fantasien und Emotionen. Als Höhepunkt des Abends steht Mussorgskis Meisterwerk „Bilder einer Ausstellung“ unter dem Dirigat von Prof. Thomas Clamor, Mitglied der Berliner Philharmoniker, auf dem Programm.

 

Am 16. Januar 2010 um 19.30 Uhr findet das diesjährige Jahreskonzert des Sinfonischen Blasorchesters des Musikzugs Ennest unter dem Motto „KlangBilder“ in der Stadthalle in Attendorn statt. Als besonderes Highlight des Abends steht die Aufführung des Werks „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgski auf dem Programm. Dieses Werk aus dem Jahr 1874 wird allgemein als ein Musterbeispiel für Programmmusik gesehen. Die einzelnen Sätze beschreiben Gemälde und Zeichnungen seines im Jahr zuvor verstorbenen Freundes Viktor Hartmann, die Mussorgski auf einer Gedächtnisausstellung gesehen hatte. Das Werk, welches den Charakter eines russischen Volksliedes besitzt, wurde von Mussorgski für Klavier solo konzipiert, doch regte der Reichtum der Klangfarben des Zyklus schon früh andere Komponisten an, das Werk auch für Orchester zu bearbeiten. Die bekannteste Bearbeitung ist die von Maurice Ravel, die die Popularität des Originals mindestens erreicht, wenn nicht sogar übersteigt. Das SBO aus Ennest wird an diesem Abend eine Bearbeitung für sinfonisches Blasorchester von Albert Schwarzmann zum Besten geben.

 

Die Ennester Musikerinnen und Musiker werden bei diesem Stück von Prof. Thomas Clamor dirigiert. Clamor ist ein international gefragter Dirigent und Mitglied der Berliner Philharmoniker. Nach einem Trompeten- und Schlagzeugstudium an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold folgten Engagements an den städtischen Bühnen Hagen und 1985 beim Opern- und Museumsorchester der Stadt Frankfurt/ Main. Seit 1986 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker. Außerdem folgten Engagements als Solist und Kammermusiker bei zahlreichen Ensembles wie dem Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker, Berlin Brass, dem Westfälischen Blechbläserensemble und German Brass. Konzerttätigkeiten in Europa, Asien, USA und Südamerika sowie zahlreiche Rundfunk-, TV- und CD-Aufnahmen gehören ebenfalls zu seinem Werdegang. Seit 2002 arbeitet Thomas Clamor mit Kindern und Jugendlichen aus der sozial-kulturellen Staatsstiftung Venezuelas unter der Leitung von José Antonio Abreu. 2003 gründete er das Venezuelan Brass Ensemble, dessen Leitung auch zu seinen Aufgaben gehört. Pädagogische Tätigkeiten als Dozent für Kammermusik an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, an der Hochschule für Musik Detmold, der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zählen ebenfalls zu seinem Tätigkeitsbereich. Seit 2001 ist er Professor h.c. der Musikhochschule Shanghai und Gastprofessor für Orchesterstudien/ Trompete an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seit 2002 liegt die Leitung des neu gegründeten Sinfonischen Blasorchesters der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in seinen Händen.

 

Des Weiteren werden Johan des Meijs „Venetian Collection“, welches ebenfalls in vier Sätzen verschiedene Gemälde musikalisch darstellt und Ausschnitte aus der Filmmusik zu „The Da Vinci Code“ von Hans Zimmer zu hören sein.

 

Karten für dieses einmalige Konzererlebnis gibt es bei der Attendorner Hanse, der Bäckerei Hesse in Ennest, der Nicolai Apotheke in Attendorn, dem Schreibwarengeschäft Korte in Heggen und auf www.musikzug.ennest.de.